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Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Informationen was im Verdachtsfall zu tun ist, was ist bei Aufenthalt in einem Risikogebiet sowie allgemeine Informationen zum Coronavirus

Ich war in einem Risikogebiet

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben.

Begründete Verdachtsfälle

Personen, die mit unspezifischen Allgemeinsymptomen (wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall) oder akuten respiratorischen Symptomen (z.B. Husten, Schnupfen) erkrankt sind und sich in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sowie Personen, die unter den o.g. Symptomen leiden und Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatten, sind begründete Verdachtsfälle. Diese Personen bleiben zuhause und setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Telefonnummer 116 117), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollte nach Einschätzung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes eine Testung erforderlich sein, werden diese die Testung vornehmen.

Ich hatte Kontakt mit einem unbestätigten Verdachtsfall

Bei fehlender Symptomatik ist keine Meldung erforderlich.

Ich hatte Kontakt mit einem Coronavirusträger

Wir bitten Sie zum Schutz weiterer Personen, jeglichen Kontakt mit Personen zu vermeiden und unverzüglich telefonisch das Gesundheitsamt Bad Kissingen (Tel: 0971/7165-0) anzurufen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wie schütze ich mich vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2?

Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel Grippe schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus 2019-nCoV (SARS-CoV-2):

- Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife mindestens 30 Sekunden.
- Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken und Einmal-Taschentücher verwenden.
- Berühren Sie Ihr Gesicht nicht mit ungewaschenen Händen.
- Lüften Sie häufiger geschlossene Räume.
- Vermeiden Sie Menschenansammlungen.
- Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden.

Merkblatt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zum Coronavirus

Wie lässt sich eine Grippe von einer Infektion mit SARS-CoV-2 unterscheiden?

Da die Symptome sehr ähnlich sind, ist eine Unterscheidung ohne weitergehende Untersuchungen kaum möglich. Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts sich in Deutschland mit SARS-CoV-2 zu infizieren finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung. Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzuschränken, ist es sehr wichtig, begründete Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen, zu isolieren und labordiagnostisch abzuklären.

Ist ein Impfstoff gegen das neuen Coronavirus SARS-CoV-2 verfügbar?

Ein Impfstoff gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist gegenwärtig nicht verfügbar.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird die Inkubationszeit von 2 Tagen mit bis zu 14 Tagen angegeben.

Wird das neue Coronavirus SARS-CoV-2 auch von Mensch zu Mensch übertragen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist bei engem Kontakt prinzipiell von Mensch zu Mensch übertragbar. Wie bei anderen Atemwegs-Erregern ist eine Übertragung durch Schmierinfektion denkbar. Erreger auf den Händen gelangen dabei auf die Schleimhäute von Nase oder Auge und können so zu einer Infektion führen.

Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Der Anteil an tatsächlich asymptomatischen Fällen ist nicht klar, nach Angaben der WHO und Daten aus China spielen diese Fälle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 jedoch offenbar keine größere Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt; im Ausbruch in China scheint dieser Übertragungsweg nach Angaben der WHO jedoch keine Rolle zu spielen.

Was unternimmt der Arzt in der Praxis bei einem begründeten Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion?

Wenn die RKI (Robert-Koch-Institut)-Definition auf einen begründeten Verdachtsfall erfüllt ist, sollte der Patient möglichst in einem eigenen Praxiszimmer isoliert werden; der Patient Mund-Nasen-Schutz anziehen; das medizinische Personal Schutzkittel, Handschuhe, zumindest Mund-Nasen-Schutz, besser FFP2-Masken und ggf. Schutzbrille anlegen;eine schriftliche Meldung an das zuständige Gesundheitsamt nach §6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des IfSG erfolgen.

Weitere Maßnahmen wie zum Beispiel die Probennahme zur Abklärung einer Coronavirus-Infektion und weitere Absonderungsmaßnahmen erfolgen dann nach Maßgabe des staatlichen Gesundheitsamtes. KVB-Serviceschreiben für die bayerischen Vertragsärzte mit Informationen zur aktuellen Situation: https://www.kvb.de/

Besteht eine Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz (IfSG)?

Mit einer seit 01.02.2020 geltenden Verordnung (CorViMV) werden Verdacht bzw. Erkrankung oder Tod in Bezug auf eine Infektion mit 2019-nCoV (SARS-CoV-2) meldepflichtig nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 des IfSG. Die Erkrankung ist auch dann zu melden, wenn der Verdacht bereits gemeldet wurde. Ebenso ist zu melden, wenn sich der Verdacht nicht bestätigt hat. Der direkte oder indirekte Nachweis von 2019-nCoV (SARS-CoV-2) ist nach § 7 Absatz 1 Satz 1 IfSG meldepflichtig.

Was sind Coronaviren?

Coronaviren sind behüllte RNA-Viren, die über ein breites Wirtsspektrum verfügen, zu dem Säugetiere, Vögel und Menschen gehören. Eine bestimmte Gruppe, die β-Coronaviren, können vom Tier auf den Menschen übertragen werden und beim Menschen auch schwerer verlaufende Erkrankungen auslösen.

Welche Krankheiten lösen Coronaviren aus?

Coronaviren verursachen gemeinhin Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der Atemwege. Manche β-Coronaviren verursachen zoonotische Infektionen, das heißt sie werden von Tieren auf Menschen übertragen und können beim Menschen auch schwer verlaufende Infektionen, meist der Atemwege, wie zum Beispiel MERS und SARS auslösen. Auch das neue Coronavirus 2019-nCoV (SARS-CoV-2) gehört zu den β-Coronaviren.

Wie wird die Übertragbarkeit des neuartigen Coronavirus über Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände eingeschätzt?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), kommt zu dem Schluss, dass eine Übertragung des Erregers über Lebensmittel auf den Menschen nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand unwahrscheinlich ist. Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Hygieneregeln im Umgang mit Lebensmitteln

(https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf) sollten grundsätzlich eingehalten werden, auch im Hinblick auf andere möglicherweise enthaltene Krankheitserreger. Das Virus ist hitzeempfindlich. Ein etwaiges Risiko kann durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich verringert werden.

Welche Desinfektionsmittel sind gegen das neue Coronavirus wirksam?

Zur Desinfektion können alle Mittel mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid“ (wirksamgegen behüllte Viren), „begrenzt viruzid PLUS“ oder „viruzid“ verwendet werden. Mittel deren Wirksamkeit für die oben genannten Wirkungsbereiche nachgewiesen sind, können dieser Liste des RKI oder der Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene entnommen werden. Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Desinfektionsmittel/Desinfektionsmittellist/Desinfektionsmittelliste_node.html

Allgemeine Information über das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

https://www.lgl.bayern.de/

Entwicklung im Bundesland Bayern:

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) .

Aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

Reise- und Sicherheitshinweise:

Wenn Sie vereisen möchten, können Sie sich zuvor beim Auswärtigen Amt informieren.